» Smorebrod smorebrod brömm brömm brömm brömm - Die neue Küche

September wird umgezogen - und damit meine ich nicht nur die Klamotten. Da in der neuen Wohnung keine Küche ist, muss also wieder mal was Neues her. Die alte war ja nun auch schon in die Jahre gekommen. Fünf um genau zu sein. Ein wahrhaft biblisches Alter für so eine Küche. Wenn ich Glück habe, bekomme ich sogar noch ein paar Öcken, obwohl der Kühl/Gefrierschrank z.Z. defekt ist. Ich sags ja, fünf Jahre eben. Da kann auch schon mal ein Kühlschrank kaputt gehen. Wieso eigentlich nur der Kühlschrank? Wäre es nicht auch bei der Spülmaschine mal langsam an der Zeit den Hut zu nehmen?

Aber ich schweife ab. Eigentlich wollte ich ja von der neuen Küche und nicht von der alten schreiben. Einen grossen Kühlschrank soll sie haben. Und da ich ja nun mit meiner Lieblingshalbamerikanerin zusammen bin muss es natürlich ein amerikanischer grosser Kühlschrank sein. Deshalb waren wir auch heute gleich schon mal gucken. Was soll ich sagen, ich bin verliebt. Und zwar in LG GR-P207GUGA. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass wir Probleme haben werden, den zu füllen.
Mein liebster Kühlschrank
Hier noch ein paar technische Daten vom Hersteller:

  • ****-Gefrierfach
  • Kühl- und Gefrierteil getrennt regelbar
  • FCKW-frei
  • Barfach (Getränke-Entnahme ohne Kühlverlust)
  • Integrierter Eis- und Wasserspender (für Eiswürfel und gecrushtes Eis, Festwasser-Anschluss)
  • Security-Glas-Abstellflächen
  • LCD-Display (akustische Funktionsanzeige)
  • Bioshield+Biosilver (Türdichtung und Innenraum antibakteriell wirksam)
  • Ice Beam Door Cooling (schnelle, gleichmäßige Kühlung)
  • Magic Crisper (für längere Frische des Kühlgutes)
  • No-Frost
  • Schnellgefrier-Option
  • Maxi-Türfächer im Kühl- und Gefrierteil (geeignet auch für Jumbo-Flaschen 1,5 l)
  • 2 transparente Gemüsefächer
  • 2 transparente Gefriergut-Schubladen
  • Maße (H X B X T ) 175 x 89 x 75,5
  • Gewicht 123 kg
  • Stromverbrauch pro Jahr 542 kW/h
  • Nutzinhalt 538 Liter
  • Nutzinhalt Kühlbereich 362 Liter

Wie soll sie nun aussehen, die neue Küche? Von IKEA soll sie sein. So kann man in ein paar Jahren hoffentlich noch das eine oder andere Teil nachkaufen. Ein grosser Nachteil bei meiner jetzigen Küche. Die war eben billig - und nur das. Hatte ich erwähnt, dass der Kühlschrank schon kaputt ist? Letztes Wochenende konnten wir dann auch schon mal in die neue Wohnung rein, obwohl wir sie ja eigentlich erst zum 1.9. gemietet haben, und die Küche ausmessen. Seitdem sind wir auf dem Papier munter kleine Papp-Rechtecke am rumschieben. Bis zum heutigen Tag. Da habe ich mir dann den IKEA-Küchenplaner installiert. Eine elende, verwanzte Software, die noch den einen oder anderen Versionssprung braucht um endlich richtig gut zu werden. Aber um einen groben Überblick über das Aussehen der “Zukünftigen” zu bekommen, reicht es.

Der Zimmer hohe Doppelschrank auf der Seite mit der Spüle ist übrigens das ungefähre Ausmaß von meinem Liebling LG GR-P207GUGA! Think big!

Küche, linke Seite

Küche, rechte Seite

Küche von oben

» Avatare für Alle - Ein neues Wordpress Plugin

Avatar? Was’n das’n? Brauch man das?

Antwort auf Frage 2: Ne, nicht wirklich, aber es sieht halt so schick aus.

Antwort auf Frage 1: Das wird ein wenig länger. Ein Auszug aus www.wissen.de

Avatar[dersanskritisch]

digitale Maske oder virtueller Körper, den sich Chatter im Internet zulegen, um sich in Chatrunden mit einem neuen Ich zu präsentieren. Während in gewöhnlichen Chatrooms Teilnehmer auf ein für alle sichtbares Textfeld schreiben, bewegen sich Avatare in einer dreidimensionalen Welt, in der u. a. Häuser errichtet, Gäste empfangen oder Gegenstände transportiert werden können. Zahlende Mitglieder von virtuellen Gemeinschaften des Internets erkennt man z. T. an farbigen, Gäste an grauen Körpern.

Na ja, das ist vielleicht ein wenig zu speziell. Allgemein ist ein Avatar im Internet eine grafische Repräsentation von sich selbst, wobei dies alles mögliche sein kann, z.B. ein Schriftzug, ein Bild von sich selbst oder andere Ikon artige Grafiken. Der geneigte Leser kennt sowas vielleicht schon aus diversen Foren.

Ein schlauer Mensch mit Namen Tom Werner kam nun auf den genial simplen Einfall, eine zentrale Stelle im Internet anzulegen, an der jeder seinen eigenen Avatar registrieren kann und auf den alle anderen Internetseiten dann Zugriff haben. Dadurch wird es möglich, dass ich z.B. in einem anderen Blog einen Kommentar posten kann und mit Hilfe meiner dort hinterlegten eMail-Adresse die zentral registrierte Avatar-Grafik angezeigt wird. Keine Panik, die eMail-Adresse so sicher, wie ein MD5 Hash nur sein kann. Wie schon zur Frage zwei beantwortet: Man braucht es nicht wirklich, aber es ist verdammt schick. Dieser Service nennt sich dann Gravatar - Globally Recognized Avatar, also in etwa “weltweit wiedererkennbarer Avatar”.

Der gute Herr Werner hat sich auch die Mühe gemacht, für die gängisten Blog-Systeme die entsprechenden Modifikationen zu schreiben. Diese ergänzen Kommentare um den jeweiligen Avatar des Kommentators. Dummerweise hat seine Modifikation für Wordpress nur den Haken, dass sie

  • sich nicht in die Wordpress API integriert und somit nicht “out-of-the-box” funktioniert
  • kein gültiges XHTML erzeugt
  • Modifikationen an Wordpress eigenen Dateien nötig macht

Das ist natürlich Käse und nicht tragbar. Also habe ich mich rangesetzt und obige Mängel beseitigt. Bedauerlicherweise fängt man sich dadurch ein paar Nachteile ein, die evtl. teilweise mit der nächsten Wordpress Version 1.3 gefixt werden können:

  • Verlust an Flexibiltät durch ein vorgegebenes Layout
  • fünffach verkleinerte Darstellung des Original-Avatars, dies kann bei detailierten Avataren im Extremfall zum Verlust der “Wiedererkennbarkeit” führen
  • evtl. Inkompatibitäten mit anderen installierten Wordpress Plugins, die auch etwas mit “comment_author” anstellen (nicht getestet)

Das Plugin gib es hier zum Download. Einfach die enthaltenen Dateien in das Wordpress Plugin Verzeichnis entpacken, im Adminpanel aktivieren, fertig! Dann sollte man sich natürlich noch bei www.gravatar.com registrieren und schon hat man so tolle, fancy Ikons wie an den Kommentaren zu diesem Post. Das Plugin sorgt dafür, dass für Kommentatoren, die keinen Namen angeben (also anonym bleiben) dieses Ikon Anonymous Avatar, und für “namenhafte” Kommentatoren ohne Registrierung bei www.gravatar.com dieses Ikon Gast Avatar angezeigt wird.

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The plugin can be downloaded here. Just extract the included files to your Wordpress plugin folder, activate the plugin in the admin panel, ready!
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Über die Zukunft dieses Plugins ist noch nicht entschieden. Da es im Original eben von Tom Werner ist, wäre es mir am liebsten, er pflegt diese und zunkünftige Versionen weiter. Dies würde ein unnötiges “branchen” der Versionen verhindern. Bisher hat er aber noch nicht auf meine eMail geantwortet.

Update 2005-07-10: Skippy hat mittlerweile eine stark verbesserte Version herausgebracht. Somit ist die Entwicklung an diesem Plugin eingestellt.

» Zeitpläne und andere Pannen - Nervige Computerinstallation

Ja, so kanns kommen. Da steckt man sich große Ziele und will seine Homepage noch ein wenig schöner machen und schon wird einem von der Technik der Knüppel zwischen die Beine geworfen.

Mein Computer ist gerade mal 11 Monate alt und hat trotzdem so seine Macken. Z.B. fährt er nach dem Windowsreboot nur dann wieder hoch, wenn man ihn physikalisch für ein paar Sekunden vom Stromnetz nimmt. Zum Glück reicht dafür der Aus-Schalter am Netzteil. Nun war er (mein Computer - sein Name ist Shelby!) nicht mehr wirklich frisch. Das Windows hatte in zunehmendem Maße immer die Angewohntheit, erst nach dem dritten oder vierten Reboot und einer kurzen Zwischenrunde im Abgesicherten Modus wieder hochzufahren. In Verbindung mit der ersten Macke echt nervig. Das ist dann auch mit ein Grund, Shelby immer laufen zu lassen um sich solche Nervereien zu ersparen.

Das klappt dann aber auch nur eine begrenzte Zeit, so dass dann Ende Juli der Gute gar nicht mehr starten wollte. Da auch noch ein paar Treiberinstallationen in einem reichlich merkwürdigen Zwischenzustand hängen geblieben waren, lag der Entschluß nahe, die Kiste neu aufzusetzen. Dabei ging dann auch alles schief, was man sich vorstellen kann. Zum Schluss hatte ich nach einem vermeindlich misslungenen BIOS-Upgrade mich schon mit der Tatsache abgefunden ein neues Mainboard zu kaufen, als plötzlich Fortuna doch noch Mitleid mit mir hatte und der Rechner nach einer kurzen Pause von knapp zwei Wochen sich wieder zur Mitarbeit überreden lies.

Heute war dann endlich der Tag, an dem ich meinen Webserver zu Hause wieder installiert habe und nun endlich wieder produktiv an dieser Seite arbeiten kann. Ole ole.