» Geburtstagsgeschenke II

Nach dem ja gestern schon der grosse “Geburtstagsgeschenke I” Event gelaufen ist, gabs heute Teil II. Pierre und Tanja haben mich und Jessi zum Schnitzel essen eingeladen. Nun ist es ja immer ein Problem mich satt zu bekommen, weshalb das dann auch nicht irgendwelche Schnitzel waren…

Hau rein, das Essen wird kalt

Serviert wird das übrigens auf Pizzatellern. Wer also mal großen Hunger hat, sollte einfach mal im Restaurant Waldgeist in Diedenbergen vorbei schauen. Keine Superlative ohne Nachteil: Da der Preise doch extrem günstig für so eine Portion ist, wird der Gewinn eben über die Masse der ausgegebenen Essen erzielt. Das führt leider dazu, dass man nach dem Abschluß des Essens quasi direkt wieder rausgekehrt wird.

Wer es lieber etwas gemütlicher hat, bei ähnlichen Portionen aber in sehr viel gemütlicherem Ambiente sei auch das Baumstammhaus in Walluf empfohlen. Sehr nett und von hier aus gleich um die Ecke.

» Geburtstagsgeschenke I

Juhu, heute habe ich den von Pecko und Alex geschenkten Besuch im Europapark mit den Zweien und natürlich meinem Nuffel eingelöst. Das Wetter war mit ca. 20 Grad Celsius genau richtig, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Das hat sogar gereicht, mehrfache Duschen der diversen Wasserbahnen, gelassen hinzunehmen.

Geschwisterliebe

Schulferien sind auch noch keine, was zu sehr überschaulichen Verhältnissen in den Warteschlangen führte. Wir konnten sämtliche Hauptattraktionen mindestens einmal fahren. Wer den Park kennt und weiß, wie es dort bei gutem Sommerwetter in Schulferien aussieht, wird uns sicher beneiden, da man normalerweise gerade mal die Hälfte der Attraktionen schafft.

Impressionen: Der Matterhorn Blitz

Der neue Themenbereich Portugal wurde in diesem Jahr neu eröffnet. Nach alter Europapark-Eröffnungstradition besteht dieser Themenbereich im ersten Jahr nur aus der Hauptattraktion. Hier: Atlantica, eine Wasserachterbahn, ähnlich Poseidon im Griechischen Themenbereich, nur kürzer, mit mehr Sitzplätzen und regulierbarem Durchnässungsgrad der Mitfahrer. Die Attraktion selber steht zwar nicht völlig nackt da, aber durch die ansonsten fehlende Infrastruktur in diesem Themenbereich, ist das doch etwas mau. Im zweiten Jahr wird dann die Infrastruktur und Thematisierung abgeschlossen, so dass dann hoffentlich ein besseres Bild entsteht. Auch die Integration des Bereichs in den restlichen Park finde ich noch nicht so gelungen, da einer der beiden Eingänge ziemlich schmal ist und zwischen zwei Gebäuden fast nicht auffällt und der andere Eingang eigentlich gar keiner ist, da man diesen quasi nur zufällig beim Spazieren entdeckt. Wäre Atlantica nicht so hoch und aus der Ferne zu sehen, wäre wahrscheinlich in “Portugal” gar nichts los gewesen.

» Tot geredet - Neues aus der Politik

So langsam tut sich was bezüglich der BESTECHUNGsvorwürfe gegen Polikter. Die Staatsanwaltschaft hat in Sachen VW Ermittlungen aufgenommen, der Spiegel hat zum ersten Mal das Wort “Bestechung” auf’s virtuelle Papier gebracht und die Parteispitzen wollen die Gesetzte verschärfen. Innerhalb der CDU soll laut Spiegel ein Politiker künftig “mit einem Ordnungsgeld in Höhe der fraglichen Einkünfte bestraft werden”. Oh ho, das wird ja richtig weh tun. In anderen Ländern wandert man für sowas in den Knast oder wird erschossen. Das sind doch mal echte Alternativen über die es nachzudenken lohnt.

» Was muffelt denn da? - Industriezahlungen an Politiker

Wie heißt es heute so schön in einem Online-Artikel des Spiegel:

Politiker mussten für VW-Gehalt nicht arbeiten

Zuletzt war der Druck immer größer geworden - nun hat VW die Vermutungen bestätigt: Der Konzern hat Angestellten, die in die Politik wechselten, seit 1990 das Gehalt weitergezahlt. Gegenleistungen mussten die Parlamentarier nicht dafür erbringen. In Zukunft, gelobt VW, soll Ähnliches nicht mehr vorkommen.

Da werden also Gehälter ohne erbrachte Leistung gezahlt. Sicher. Die Firmen haben ja was zu verschenken. Vor allem heute, wo es den meisten Firmen ja richtig gut geht und die Verkäufe quasi explodieren. Überhaupt steht das ja völlig im Einklang mit den Grundregeln moderner Betriebswirtschaft.

Keine Aussage des letzten Absatzes ist wahr. Keine Firma gibt wohl Gelder in solcher Höhe aus, ohne sich einen positiven Effekt dabei zu erhoffen. Bei jedem Anderen wäre das Verdacht auf Bestechung und die Ermittlungsbehörden würden schon vor der Tür stehen! Aber wer ermittelt denn eigentlich gegen unseren Politkern und die beteiligten Firmen? Und warum wird zwar über diese Fakten in der Presse berichtet aber niemand - noch nicht mal der Spiegel - benutzt irgendwo dieses böse Wort BESTECHUNG?

» Glück im Spiel, Glück in der Liebe - Zocken im Casio

Zitate können durchaus auch falsch ihre Richtigkeit haben. So gesehen an diesem Abend. Zusammen mit Pierre und Tanja treffen wir uns um 19 Uhr im Mainzer Hilton. Alle haben sich schön rausgeputzt so dass man sich kaum erkennt. Schade, dass es davon keine Fotos gibt. Auf jeden Fall wünschen sich die Geschäftsleute Weber und Salomatin erstmal gegenseitig ein gutes Gelingen der gemeinsamen Geschäftsbeziehungen. ;)

Anschliessend wird in den Römerstuben am Buffet diniert. Leider fällt der erste Gang gerade für Jess etwas spärlich aus, da die Küche der Meinung ist, das Buffet aufzufüllen. Die Küche scheint wohl im Nebengebäude auf der anderen Straßenseite zu sein.

Nach diesem gelungenen Essen werden die weiteren Optionen für den Abend besprochen. Havanna oder doch lieber Spielcasino? Letzteres könnte daran scheitern, dass Tanja ihren Ausweis nicht dabei hat. Wir probieren es trotzdem. Pierre gibt wirklich alles, sich an der Kasse als deutscher Prinzipienreiter gegen jegliche Form der persönlichen Datenerfassung zu wehren. Letztendlich wurde er dann doch erfaßt, denn ohne Erfassung kein Eintritt. Tanja haben sie dann auf Kulanz auch mal ohne Ausweis reingelassen. Ich wage zu bezweifeln, dass sowas auch in Wiesbaden geklappt hätte. Aprospos Wiesbaden: Die Spielbank Mainz kann den Vergleich mit Wiesbaden nicht halten. Sie ist ungefähr nur ein Drittel so groß und auch das Publikum ist nicht so zahlreich.

Tanja, Pierre und ich tauschen alle ein wenig Geld um, um unsere 2 Euro Chips am Roulette auf den Kopf zu hauen. Sofern man mit der richtigen Einstellung da ran geht, kann man eigentlich nicht enttäuscht werden. Meine 50 Euro Einsatz schreibe ich bereits in dem Moment ab, als mir der Bankier die Chips überreicht. Die Taktik für den Abend besteht aus zwei Teilen. “Rechte Tasche, linke Tasche”: In der rechten Hosentasche ist der Einsatz, in der linken Hosentasche der Gewinn aus den verzockten Chips. Chips in der linken Tasche werden nicht wieder eingesetzt. “Spiel auf Zahl, bis sie kommt”. Ich fange an und setze pro Spiel auf eine Zahl, und das solange, bis ich keine Chips mehr habe, oder diese Zahl kommt. Falls letzteres Eintritt, wird die Zahl gewechselt und es geht weiter, bis kein Einsatz mehr in der rechten Tasche ist. Resultat dieser Taktik: Dreimal gewonnen und mit dickem Portmonait wieder nach Hause. Und das alles in Begleitung einer wunderschönen Frau ;)

» Neulich in der Internet-Steinzeit - Antiquitierte Computerartikel

Was man nicht so alles beim Aufräumen zwischen all dem alten Gerümpel findet. Zum Beispiel Zeitungen von Anno Dunnemals. So auch die PC-Welt von 04/96 aus der frühen Internet-Kreidezeit, als Internet-Seiten noch mit Hammer und Meißel erstellt wurden. Scheinbar hatte man als Redakteur nicht allzuviel Vertrauen in neue Technologien und als Visionäre bezeichnete man damals noch Leute, die mit Microsoft Visio gearbeitet haben. Anders kann man sich folgenden Meinungsartikel auf Seite 17 nicht erklären.

Wündertüte WWW von Hermann Apfelböck

Keiner weiß so ganz genau, was alles im World Wide Web (WWW) des Internets steckt - keine Suchmaschine und kein Geheimdienst. Nehmen wir an, zwei Millionen Internet-Server beglücken uns jeweils nur mit fünf schlappen MB - und schon errechnen sich 10 000 GB, was etwa 20 Millionen Büchern entspricht - mehr als die größten Forschungsbibiotheken anbieten. Hinzu kommen ein extrem kurzer Anfahrtsweg (Doppelklick) und die sofortige Verfügbarkeit der Fakten: Wen mag es da verwundern, wenn das Internet vielen Zeitgenossen als das Informationsmedium der Zunkunft gilt?

Aber dämpfen wir die Euphorie, indem wir diese Milchmädchenrechnung um einige GB-Faktoren abrunden: Das Netz der Netze bietet zum Großteil vitale, aber irrelevante Meinungs- und Lebensäußerungen (”Hello World, my name is Bernie …”), gleichermaßen hochaktuelle wie redundante Kompilationen anderer Quellen (”Telefonbuch von Rosenheim mit der neuen Nummer von Rosi Heim”) und jede Menge Bildmaterial mit mäßigem Informationswert (”Colossseum, Rome and H. Hooks, Hookstown”) oder auch mit typisch geringer Kameradistanz (”Ruby, alone with YOU”).

Sicher: Die Belanglosigkeiten und Redundanzen dieser Wundertüte sind überwiegend sympathisch. Aber sie kennzeichnen das Internet nicht als effizientes Recherche-, sondern als Unterhaltungsmedium. Abgesehen von Kernbereichen bietet das Netz derzeit kaum seriöse Fakten. Deshalb kann es nicht überraschen daß viele Freaks zugeben, im Netz selten zielsicher zu recherchieren, um so öfter aber zum Spaß zu vagabundieren. Fundiertes Know-how via Internet? Von Ausnahmen abgesehen - nein. Nicht heute, vielleicht 2096.

» Das brutalst neue Waldstadion - Ein Baustellenrundgang

Auf Einladung der Galaxy treibe ich mich in Person als alter Möchtegern-Architekt heute auf dem (mehr oder weniger) Rohbau des neuen Waldstadions in Frankfurt rum. Junge, Junge, soviel Beton! Obwohl der Innenausbau eigentlich noch nicht erwähnenswert ist, findet trotzdem ein gesicherter Stadionbetrieb mit mindestens 30000 Plätzen statt. Und das, obwohl z.Z. über den benutzbaren Plätzen die Dachkonstruktion installiert wird.

Gegentribüne des neuen Waldstadion

Die Führung macht Stefan Bauer, ein ehemaliger Galaxy-Spieler, der nun bei der ausführenden Baufirma Max Boegl arbeitet. Alles ziemlich interessant, auch wenn man den Grossteil davon schon im Internet lesen konnte. Aus erster Hand ist das doch alles gleich noch mal so toll. Eine Erkenntnis, die wahrscheinlich noch nicht im Internet steht: Auch für die Saison 2005 wird es bei der Galaxy noch keine Karten für die Haupttribüne geben, da dort erst noch das Vorfeld auf-/ausgebaut werden muss und solange leider keine Fluchtwege bestehen. Für mich ziemlich egal, da Jess und ich wahrscheinlich eh nur zu “ausgewählten Partien” gehen werden. Wir sind halt doch eher die “Schönwetter-Fans”.

Ausblick vom Waldstadion auf die Skyline von Frankfurt

Obwohl wir nur 8 Leute plus Führer sind, gibt es auch hier wieder diese ganz besondere Art Teilnehmer. Diese gewisse Sorte Personen, die auf liebenswürdig, peinliche Art und Weise immer den ganzen Tag plappern und blöde Fragen stellen (ja, es gibt blöde Fragen!), sich dabei ganz toll vorkommen und versuchen in den Vordergrund zu spielen. Zum Glück war es nur einer. Nach einer Stunde kommt er langsam richtig in Fahrt und scheint nun auch nicht mehr nur mich zu nerven, da wird er auch schon vom jähen Ende der Führung überrascht. Das hält ihn aber nicht davon ab, den armen Stefan Bauer noch ein wenig von seinem verdienten Feierabend abzuhalten.

Meine eigentliche Hoffnung, eventuell auch etwas von den Katakomben zu sehen zu bekommen, wird eigentlich schon in dem Moment zerschlagen, als ich näher an das Stadion heran trete. Ein späteres Nachfragen bei Stefan Bauer bringt dann auch die Bestätigung: Die meisten Räumlichkeiten sind noch gar nicht fertig und sofern sie das dann doch mal sind, sind sie auch schon an den Betreiber übergeben worden, so dass die Baufirma gar keine Schlüssel mehr für diese Bereiche hat. Da sich wie im alten Stadion auch, das Herz in und unter der Haupttribüne befinden wird, und diese als letztes angefangen wurde, wird es auch noch eine ganze Weile dauern, bis es hier was zu sehen gibt. Unter glücklichen Umständen soll es dann aber wieder eine Stadiontour geben, bei der ich dann mit Sicherheit wieder dabei bin.

» Und jetzt der Tusch! - Die neue Homepage

Ja sapperlot, was ist denn hier los? Sieht ja alles so anders aus! Nach drei Jahren ist das alte Design doch schon ein wenig in die Jahre gekommen. Etwas Neues musste her. Das war mir auch schon klar, als ich vor nun gut einm Jahr die Seite dann auch endlich mal mit Inhalt gefüllt hatte. Ideen gab es reichlich und so manches Blatt Papier wurde mehr oder weniger künstlerisch voll gekritzelt.

Einfach sollte das Design sein (in Bezug auf die HTML-Struktur). Nicht so überladen und kompliziert verschachtelt wie das Alte. Am liebsten auch ohne den ganzen Javascript-Codeblow. Und natürlich browserkompatibel. Außerdem sollte das Menu an den oberen Rand und horizontal ausgerichtet werden. Die alten Steuerelemente sollten erhalten bleiben. Auch meine ganzen internen Scripte zum Erzeugen der einheitlichen Header und Footer wollte ich nicht aufgeben. Soweit, so gelungen.

Einige Kompromisse musste ich dann doch leider eingehen. Eigentlich sollte in die Kopfleiste noch ein Laufbanner mit den News von der Couch. Darauf wurde verzichtet, da dies nur wieder mehr Javascipt bedeutet hätte. Weitere Kompromisse ergaben sich aus der verwendeten Plattform. War die alte Seite noch komplett selbst gebaut und eher statisch, wird die Hauptseite nun vom Blogging Tool Wordpress generiert. Das macht es sehr viel einfacher neue Inhalte auf der Startseite zu Erzeugen. Im Prinzip hätte ich natärlich auch sämtliche anderen Inhalte in Wordpress ablegen können. Das war mir dann aber doch a) zuviel Arbeit und b) ein zu hoher Verlust an Individualität.

Sei noch gesagt, dass ich auf vielfachen Wunsch eines Einzelnen zu einem vorzeitigen Release gezwungen wurde. Das beinhaltet leider auch noch ein paar Fehler in der Seitendarstellung (vor allem bei den Reiseberichten). Diese werden dann im Laufe der nächsten Tage repariert. Außerdem gibt es mal mindestens eine Seite (Navigation), die sich noch auf das alte Design beziehen, aber erstmal direkt übernommen wurden. Diese Seite(n) werden natürlich demnächst entfernt/aktualisiert. Mal sehen.

Die Menustruktur gefällt mir auch nicht mehr so, da wirds dann wohl auch noch ein paar Änderungen geben. Und außerdem… bla bla bla… So eine Webseite ist eigentlich niemals wirklich fertig.

Trotzdem viel Spass beim Surfen - auf der ewigen Baustelle namens “Internet”

» Lektoriat Mama

Die http://soeren-weber.net/urlaub/Urlaubsberichte 2001 wurden von einem erfahrenen Lektor (danke Mama) Korrektur gelesen. Da rächt sich mal wieder mein mangelndes Interesse an Deutsch in der Schule. Kinder, die ihr das hier lest: Passt immer schön auf in der Schule. ;)

» Zu Besuch in Neuengland

Der erste Urlaubsbericht mit Fotos geht online. Insgesamt 16 neue Seiten mit 64 Fotos über meinen Aufenthalt in Neuengland im Jahr 2000.